»Vielen Dank.
Aber ich lese und schreibe keine Romane.«
Juan Pablo Villalobos

Neuerscheinungen Herbst 2016
Erscheinungstermin: Anfang September

Buchtitel Bettina Baltschev
Hölle und Paradies
Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur

»Amsterdam: was für eine schöne, unverwechselbare Stadt!«, schwärmte Klaus Mann von einer seiner ersten Stationen im Exil. Und Amsterdam verhieß schon bald auch eine geistige Heimat: Zwischen 1933 und 1950 veröffentlichte der Querido Verlag viele der Autoren, die vor den Nazis aus Deutschland fliehen mussten. Und trotzdem: »Das Exil war eine Hölle«, schreibt Hermann Kesten. Bettina Baltschev geht mit offenem Blick durch das heutige Amsterdam und spürt dem Leben der Exilschriftsteller und ihrer Verleger nach.
Buchtitel Ursula Muscheler
Das rote Bauhaus
Eine Geschichte von Hoffnung und Scheitern

Die Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre trieb viele deutsche Architekten in die Sowjetunion, die mit guter Bezahlung und den Großprojekten des Fünfjahresplans lockte. Bekannte Leute kamen, wie Ernst May und Bruno Taut, und unbekanntere. Wie erging es ihnen? Was konnten sie planen und bauen? War es eine Reise ohne Wiederkehr? Ursula Muscheler erzählt eine Geschichte von Migration und Flucht, von Überleben und Tod, von Hoffnung und Scheitern.
Buchtitel Roberto Zapperi
Freud und Mussolini

Warum ließ Sigmund Freud im April 1933 Benito Mussolini ein Buch mit einer freundlichen Widmung zukommen? Roberto Zapperi hat eine Geschichte gefunden, die in die dreißiger Jahre führt und eine unheilige Allianz präsentiert: Der Kirche und den Behörden in Italien waren die Psychoanalyse und ihre vielen jüdischen Apostel ein Greuel oder Teufelszeug. Welche Melange aber sich vorher in dieser Sache beim Duce in Rom und in Wien die Tür in die Hand gab, das allein schon lohnt die Lektüre dieser glänzenden Studie.
Buchtitel Juan Pablo Villalobos
Ich verkauf dir einen Hund
Roman

Wieviele Kakerlaken passen in einen Aufzug? Hilft Adorno gegen amerikanische Missionare? Lebt die Revolution? Und vor allem: Was steckt »wirklich« in einem Taco? Fragen über Fragen, die Juan Pablo Villalobos in seinem rasanten Seniorenroman aufs vergnüglichste beantwortet. Nabel der Welt ist ein Wohnhaus im Herzen von Mexico City, wo der ganz normale Wahnsinn der Stadt auf ein paar Etagen zusammenschnurrt. Ein großer Spaß, und das ganz ohne Rentner, die aus Fenstern steigen!