Sergio Raimondi
Für ein kommentiertes Wörterbuch

Gedichte

Leseprobe Platz 1 der Litprom-Bestenliste WELTEMPFÄNGER Frühjahr 2013

Immer wieder ist es der Hafen von Sergio Raimondis Heimatstadt Bahía Blanca, der in seinen Gedichten zum Ausgangspunkt der lyrischen Erkundung einer Welt wird, die über die Grenzen Argentiniens und Südamerikas weit hinaus reicht. Im Wörterbuch dieses großartigen Dichters werden Verkehrsrouten, Produktionsanlagen und Erfindungen, mit denen der Mensch seinen Planeten durchrastert und durchrechnet hat, zum Ausgangspunkt einer weit fliegenden, in der literarischen Form gleichwohl streng gehandhabten Betrachtung der Welt und ihrer Verwandlung. Alle Motive, die diesen Versen ihr Thema geben, münden in einen lyrisch gefassten Gedanken darüber, wie der Mensch in diesen modernen Zeiten lebt.


Sergio Raimondi
Für ein kommentiertes Wörterbuch
Aus dem Spanischen von Timo Berger
96 Seiten · Klappenbroschur · fadengeheftet · 150 x 228 mm
2. Auflage
Herbst 2012
ISBN 978-3-937834-58-0
EUR 19,00


Sergio Raimondi
geboren 1968 in Bahía Blanca, Argentinien, ist Schriftsteller und Professor für Zeitgenössische Literatur an der ­Universidad del Sur. Er lebt in... mehr

Timo Berger
geboren 1974 in Stuttgart, ist Autor und Übersetzer aus dem Spanischen und Portugiesischen. Er lebt in Berlin, wo er 2006 das lateinamerikanische... mehr



Rezensionen:


»Raimondi nimmt die Gegenwart unter die Lupe, verbindet Nahes und Fernes, Großes und Unscheinbares und belichtet mit ironischem Augenzwinkern die durch Technik normierte Natur unserer ›Natur‹. Hier ist der Dichter Forscher: weltgewandt, neugierig, voller kühler Emphase.«

Claudia Kramatschek, Jurorin litprom Bestenliste

»Es sind alles sehr kluge und politische Gedichte. Neben Michel Foucault geht es dann aber auch einmal um Eukalyptus. Unglaublich tolle Bilder. Alle Gedichte sind geprägt von einem sehr genauen Blick mit einer Spur Melancholie und einem sehr angenehmen Humor. Davor ziehe ich meinen Hut.«

Nora Bossong, WDR 5

»Raimondi schreibt elegant, und Timo Berger hat elegant übersetzt.«

Martin Zähringer, Deutschlandfunk

»Eine schöne, neue Lyrikreihe.«

Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung