John Maynard Keynes Krieg und Frieden

Die wirtschaftlichen Folgen des Vertrags von Versailles

Leseprobe Mit seinem Buch über die Folgen des Ersten Weltkriegs für Europa wurde John Maynard Keynes über Nacht ein berühm­ter Mann. Niemand hat prophetischer analysiert, warum der Ver­trag von Versailles einen neuen Krieg und bis heute schwelende ­politische Konflikte auslösen konnte. ­Keynes’ glänzend geschriebene Polemik, von Joachim Kalka neu übersetzt, enthält die Darstellung der nie wieder erlangten Höhe von Europas Reichtum vor 1914 und den Ausblick auf die wenig hoffnungsvolle ­Nachkriegszeit. Kein anderer hat so anschaulich und mit analytischem Spott beschrieben, wie 1919 der Frieden verspielt und Europa unabsehbarer Schaden zugefügt wurde.


John Maynard Keynes
Krieg und Frieden
Mit einer Einleitung von Dorothea Hauser
Aus dem Englischen neu übersetzt von Joachim Kalka
160 Seiten · Halbleinen · fadengeheftet · 164 x 228 mm
Herbst 2014
ISBN 978-3-937834-75-7
EUR 20,00


John Maynard Keynes
geboren 1883, gestorben 1946, gilt als der überragende Wirtschaftswissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Seine Kritik des Versailler... mehr

Joachim Kalka
geboren 1948, lebt als Autor, Kritiker und Übersetzer in Leipzig. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verlieh ihm 1996 für sein... mehr

Dorothea Hauser
geboren 1965, Historikerin, widmet sich zeithistorischen und politischen Themen. Sie schrieb zu J. M. Keynes »Freund und Feind« die Einleitung;... mehr



Rezensionen:


»Keynes ist nicht nur ein grandioser Ökonom und ein spannender Zeitzeuge gewesen, sondern auch ein großartiger Schriftsteller.«

Caspar Dohmen, Deutschlandfunk

»Seit fast hundert Jahren ist Keynes' Kommentar […] von ungebrochener Aktualität.«

Rudolf Walther, Süddeutsche Zeitung

»Toll geschrieben ist das Buch … nahezu eine Pflichtlektüre.«

Irene Privoznik, Börsen-Kurier

»Die jetzt vorliegende deutsche Neuübersetzung von Joachim Kalka trägt sowohl dem legendären Sarkasmus von Keynes Rechnung als auch dessen erzählerischem Talent.«

€uro

»Eine glänzend geschriebene Polemik.«

KOPO