Kerstin Decker Richard Wagner

Mit den Augen seiner Hunde betrachtet

Leseprobe Schwäne, Riesenwürmer. Auch Pferde. Hunde hat Richard Wagner nie auf die Bühne gebracht. Und doch waren sie lebenslang seine treuesten Begleiter. Oder müßte man sagen: Richard Wagner war lebenslang der treueste Begleiter seiner Hunde? Niemand kannte den Komponisten besser als Robber, Peps, Pohl und die anderen. Höchste Zeit, ihre Meinung zu hören. Kerstin Decker begegnet ihrem Gegenstand mit bewundernder Ironie. Denn Wagners Hunde – meist Neufundländer oder Jagdhunde, die es an Statur mit ihrem Meister aufnehmen konnten – fuhren mit ihm über die tosende See nach Paris, sie teilten sein Exil in der Schweiz, und fanden am Ende ihre Ruhestatt neben ihrem Meister in Bayreuth. Richard Wagners Leben aus vierbeiniger Perspektive – das gab es noch nie.


Kerstin Decker
Richard Wagner
288 Seiten · Abbildungen · Halbleinen · fadengeheftet · 134 x 200 mm
Frühjahr 2013
ISBN 978-3-937834-61-0
EUR 25,00


Kerstin Decker
geboren 1962 in Leipzig, ist promovierte Philosophin, Reporterin des Tagesspiegels und Kolumnistin der taz. Sie lebt in Berlin. Zahlreiche... mehr



Rezensionen:


»Herrlich ironisch, informativ, der Blick aus einer vierbeinigen Perspektive. Ich habe es gern gelesen.«

Iris Berben, Süddeutsche Zeitung

»Das Buch ist, in Bezug auf Wagner, eine Seltenheit, mit einer eleganten Ironie geschrieben.«

Katharina Wagner

»Das lustigste Wagnerbuch hat Kerstin Decker geschrieben.«

Elke Heidenreich, Die Welt

»Höchst amüsant.«

Richard Schrötter, Deutschlandradio Kultur

»Keine der knapp 300 Seiten möchte man missen.«

Kerstin Peetz, WDR3

»Besonders köstlich die eingestreuten fiktiven Berichte von Peps, Pohl und Russ über ihren Meister und dessen Liebeslust und -leid.«

Münchner Merkur

»Dass man diese Kunst und den Künstler, der sie schuf, nach dem Lesen des Buches differenzierter wahrnimmt als zuvor, ist das Verdienst des geglückten Versuchs der Autorin, Wagner anders anzuschauen als gewohnt.«

Martin Hatzius, Neues Deutschland

»Respektvoll-ironisch und wunderbar zu lesen.«

Morgenpost (Dresden)

»Ein origineller Blickwinkel auf den Komponisten, der gern musikalische Neufundländer an seiner Seite hatte.«

Wolfgang Schneider, Börsenblatt des deutschen Buchhandels

»Man muss kein Wagnerianer sein, nicht mal ein Hundenarr, um das Buch von Kerstin Decker auf Anhieb zu lieben.«

Sasan Seyfi, Lesarten

»Hier geht man auf eine unterhaltsame Reise mit Richard Wagner und seinen Hunden, parallel zu des Meisters Schöpfungsprozessen.«

Dorothea Zweipfennig, Neuer Merkur

»[E]ines der unterhaltsamsten Bücher [...], die je über einen großen Musiker geschrieben wurden.«

Monika Melchert, Lesart

»Ein vergnügliches Buch, nicht nur für Wagnerfans oder Hundefreunde.«

Stadtmagazin 07

»Die Philosophin Decker unternimmt den gelungenen Versuch, aus der Sicht des Neufundländers Robber, des Zwergspaniels Peps und der Bulldoge Leo auf das Herrchen Wagner zu blicken.«

SonntagsZeitung

»Sätze wie gemalte Bilder, Sätze, die einem unter die Haut gehen.«

Michael S. Zerban, opernnetz.de

»Nicht nur wissenschaftliche Schwere, auch literarische Leichtigkeit kann Wege zu Wagner ebnen.«

concerti.de