Das Cover von Das Meer am 31. August
Jürgen Hosemann
Das Meer am 31. August

Wie die Zeit vergeht am 31. August? Wie immer, wie denn sonst. Und da vorn – das Meer! Dort sitzt der Autor vierundzwanzig Stunden lang. Und erzählt, was geschieht, wenn nichts geschieht. Alles ist wichtig: Frühaufsteher, Schwimmer, Liebespaare. Das Licht, der Geruch, die Geräusche. Schiffe, die auftauchen wie Gedanken, Erinnerungen. Um 15 Uhr 30 bleibt die Zeit stehen, und irgendwann kommt die Dämmerung. War’s das? Das Tagebuch eines einzigen Tages. Im Sommer. Am Meer.

112 Seiten · flexibler Leinenband · fadengeheftet · 125 × 188 mm
Auch als e-Book erhältlich
ISBN: 978-3-946334-82-8
Autor

Jürgen Hosemann

Jürgen Hosemann, geboren 1967 in Mayen/Eifel, arbeitet nach einer Ausbildung zum Verlagskaufmann und einem Studium der Germanistik als Lektor in Frankfurt am Main. Er ist Herausgeber zahlreicher Anthologien insbesondere zur Reiseliteratur und Mitherausgeber der Werke Wolfgang Hilbigs. Sein erstes Buch »Das Meer am 31. August« erschien 2020, sein zweites, »Papierkorb«, 2022.

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EUR 18,00

Rezensionen

»So kommt Hosemann (...) zu Momenten der reinen Ästhetik, bisweilen der Tiefe und Erkenntnis.«

JAN WIELE, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

»Es ist ein schmales Buch, geschliffen und gültig wie ein Kiesel, den man am Meer aufgelesen und in die Tasche gesteckt hat.«

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

»[Ein] aufregend ungewöhnliche[s] Buch.«

ALEXANDER KLUY, DER STANDARD

»Es gibt eine Art von Erzählungen, von denen kann ich nicht genug bekommen. (...) Jürgen Hosemanns Beschreibung eines Versuchs, 24 Stunden stillzusitzen und das Meer anzuschauen gehört in diese Reihe. Seine Beobachtungen sind wunderbar, manchmal lustig, manchmal lyrisch.«

ALEXANDER WASNER, SWR2 LESENSWERT MAGAZIN

»Dabei ist dieser schöne Band entstanden, der voller träger Sommerschwere ist, nachdenklich, poetisch und kostbar.«

BUCHJOURNAL

»eine wundervolle Erzählung über die Langsamkeit und das Warten auf Veränderungen«

CLUVERIUS.COM

»Licht, Meer und die Zeit bilden die großen, immerwiederkehrenden Konstanten dieses Bandes, der zwar schmal, aber faszinierend vielfältig und reichhaltig ist, nahezu meditativ wirkt und so zu einem Geschenk wird.«

CONSTANZE MATTHES, BURGENLAND JOURNAL

»Sein Buch ist auch eine Studie über Wahrnehmung und eine Schule des Sehens. (…) … ein schönes kleines Buch für den Abschied vom Sommer.«

CORNELIA GEISSLER, BERLINER ZEITUNG

»›Das Meer am 31. August‹ ist ein schönes kleines Buch für den Abschied vom Sommer.«

CORNELIA GEISSLER, FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Eine ebenso eindrückliche wie elegische Betrachtung über das, was man sehen kann – und was nicht.«

FRANKFURTER NEUE PRESSE

»Das Büchlein erzeugt beim Lesen, gerade aufgrund seiner Ehrlichkeit und der angenehm unprätentiösen, teilweise selbstironischen Art, ein Gefühl der inneren Gelassenheit.«

HOLGER MOOS, GOETHE-INSTITUT

»Wie eine Welle den Sand, so spült uns das leichte, in blaues Leinen gebundene Büchlein aus dem Berenberg Verlag mit sich fort.«

HR2 KULTUR

»Hosemann hat ein philosophisch-literarisches Kleinod geschaffen. Ein Glück für eine ruhige Lesezeit!«

JÖRG BRAUNSDORF, KULTUR24.BERLIN

»Ein ganzer langer Tag am Meer, von einem geistreichen, aufrichtigen Beobachter geschildert, der seine Emotionen gewandt in Worte zu fassen weiß.«

KOMMBUCH.COM

»Ein schmales, kluges, überaus reizvolles Buch.«

MARE

»Die Sehnsucht nach dem Meer treibt das Buch allerdings den Leserinnen und Lesern nicht aus. Denn Hosemann trifft auch perfekt diese sonnenschwere Trägheit eines Tages am Strand.«

MATTHIAS SCHÜMANN, NDR

»›Das Meer am 31. August‹ heißt das heitere und weise Büchlein.«

RP ONLINE

»ein ebenso leichtes wie nachdenkliches Buch«

SONNTAG

»Vor allem berichtet hier ein kluger Kopf in einer eleganten Sprache, mit Sinn fürs Schräge und Abseitige, das anderen an diesem Ort, zu dieser Stunde womöglich nicht auffällt.«

ZSUZSA BÁNK, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Und auch wenn er stets befürchtet, im entscheidenden Moment nicht hinzusehen und so das Wesentliche zu verpassen: Ihm entgeht wenig. Ohne dass er darüber zum Voyeur würde. Der Charme des Buches ist auch seine Diskretion.«

STEFAN FISCHER, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Wer dieses Buch liest, dem wird künftig am Strand nicht mehr langweilig werden. Es gibt ja so viele kleine magische Dinge zu entdecken.«

CHRISTIAN EWERS, STERN

»Er [Hosemann] beobachtet, reflektiert, nickt zwischendurch kurz weg, in jener Mittagsatmosphäre, in der das Licht zu flimmern beginnt. Das ist es. Und das ist wunderbar.«

CHRISTOPH SCHRÖDER, JOURNAL FRANKFURT

»›Das Meer am 31. August‹ ist eine faszinierende literarische Perle, ein Geschenk an all jene Leser, die noch immer im Unaufgeregten und in der Stille gedankliche Tiefe spüren (wollen).«

CONSTANZE MATTHES, ZEITEN & ZEICHEN

»Lektor Jürgen Hosemann hat in seinem Erstling ›Das Meer am 31. August‹ wundersam sämtliche Erinnerungen an Ferien am Meer eingefangen.«

INGOLF PATZ, TAGESSPIEGEL

»Hosemann hat (...) ein ebenso leichtes wie nachdenkliches Buch geschrieben.«

MADSACK MEDIENGRUPPE

»Man spürt, dass dieser Mann [Hosemann] sein ganzes Leben lang mit Büchern zu tun hatte. Und jetzt endlich in der ganz persönlichen, ganz einmaligen Beschreibung dieses einen Tages das Thema für sein eigenes Buch gefunden hat.«

WWW.FLANEURIN.AT

»Eines der besten Bücher zum Träumen vom nächsten Urlaub.«

STERN PLUS

»Der 31. August ist zwar vorbei - doch das Buch zu lesen und darüber nachzudenken, lohnt sich auch an kälteren und kürzeren Tagen.«

JÜRGEN ISRAEL, WWW.DIE-KIRCHE.DE

»Entstanden ist ein Text wie eine leichte (aber nicht leichtgewichtige) Spielerei, eine Studie der eigenen Wahrnehmungen, das Protokoll deines Wirklichkeit gewordenen Traums, ein selbstironisches Zeugnis, ein Füllhorn von aus der Situation geborenen Bonmots.«

MATTHIAS SCHÜRMANN, LESART

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