Christian Schulteisz Wense

Roman

Leseprobe Der ­Universaldilettant Wense ­wandert so, wie er forscht, ­übersetzt und komponiert: ekstatisch. Deutsche Landschaften sind ihm ebenso heilig wie die Sagen und Mythen der Cherusker, Maya oder Osmanen, wie Sterne, Steine und Tiere und all das andere, was es zu entdecken gilt. ­Allerdings herrscht Krieg, sein geliebtes Kassel wurde schon zerbombt, und in ­Göttingen muss er neuerdings Sonden für den militärischen Wetterdienst prüfen …

Angelehnt an die historische Person Hans Jürgen von der Wense erzählt Christian Schulteisz von einem allwissenden Tauge­nichts, der plötzlich taugen soll. Ein tragisch-komischer Roman über Poesie und Irrsinn einer staunenden, zweckfreien Sicht auf die Welt.

»Christian Schulteisz ist ein eindringlich schreibender Zeitgenosse.«
Arnold Stadler

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Christian Schulteisz
Wense
128 Seiten · Halbleinen · fadengeheftet · 134 × 200 mm
Auch als E-Book
Frühjahr 2020
ISBN 978-3-946334-67-5
EUR 22,00


Christian Schulteisz
geboren 1985 in Gelnhausen, lebt in Stuttgart. »Wense« ist sein erster Roman. Seine Erzählung »Hunger auf Schienen« war 2017 für den Literaturpreis... mehr



Rezensionen:


»Wie Wense im Ringen um Antworten durch eine Welt in Trümmern rast, stoplert und schwebt, ist tragisch und komisch, poetisch und wahnsinnig. Ich bin ihm atemlos gefolgt.«

Bettina Gärtner, Deutschlandfunk Kultur

»In ›Wense‹ zeichnet er (Schulteisz) auf bemerkenswerte Weise die historische Figur des Alleskönners und Alleswissers Hans Jürgen von der Wense nach.«

Yvonne Poppek, Süddeutsche Zeitung

»Gern folgt man dem Eigenbrötler auf seinen rastlosen Wanderungen durch eine Welt, die aus den Fugen gerät. Und das ist tragisch und komisch zugleich.«

Buchjournal

»Es ist eine interessante, biografische Romanstudie. […] Der Autor hat […] eine schöne, empfindsam genaue Sprache, mit der er vor allen Dingen auch von diesen Wanderungen erzählt. Das ist wirklich ganz großartig.«

Manuela Reichart, rbb Kultur

»[D]er große Querkopf, der Dichter, Denker, Übersetzer, Wanderer, Sammler und Komponist, der seinerzeit durch alle Raster des Kulturlebens gefallen ist, [steht] nunmehr in seiner ganzen Tragikomik vor uns […]. [U]nd das in einer poetischen Sprache, die mir [Christian Schulteisz'] Annäherung zu einem kleinen literarischen Feuerwerk macht.«

Wolfgang Schiffer, #zusammenlesen

»Das versetzt mich in eine ähnliche Position wie Wense selbst: ein staunender Beobachter. Das macht den kurzen Roman sehr gehaltvoll.«

Marcus Kufner, BücherKaffee

»(...) das schöne und kuriose Buch«

Ruth23Weber - Blog